| Der Fehrbelliner Hof ein Spukschloss?
(Ein Vorwort zum Programm)
Das bekannte Literaturzitat »Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht mehr los...« hat wohl fast jeder schon gen Himmel in Gedanken ausgestoßen. Dabei beschreibt der Urheber dieses Zitates die unvorhergesehenen Konsequenzen einer Aktion seines Zauberlehrlings. Jedoch brauchen wir im Alltag nicht erst deutsche Altmeister zu lesen, um Böses zu erleben. Schon mit einem Knopfdruck auf die Fernbedienung des Fernsehers rufen wir die Geister auf, die wir Dank ständiger Wiederholungen und Neuauflagen nicht mehr loswerden. Und wer dabei genauer hinschaut, stellt schnell fest: Alles Lug und Trug bei diesem Spuk!
Als Heimstatt unserer Geister dient uns das FKK-Spukschloss im Rhinluch - alt, verwunschen und gruselig.
Grusel 1: »Zauberhafte Eröffnung aus der Hexenküche«
Es fängt - wie alles Böse im Alltag - ziemlich harmlos an: Ein Mann sucht nach durchfeiertem Abend ein ruhiges Plätzchen. Kaum hat er sich auf einer Parkbank zu einem kleinen Nickerchen niedergelassen, erscheinen in seinem Traum die ersten Geister, gute Geister wie sich herausstellt. Sie zeigen ihm auf raffinierte Weise den Weg ins vertraute Heim...
Doch nun sind die Geister einmal geweckt! Mit Getöse und in Begleitung der FKK-Garde betreten »FKK-Prinzessin Ute die Gute, Hexe aus dem Osten« und »FKK-Prinz Florian der Gruselgraf« ihr Spukschloss. Die ungewöhnliche Rede der beiden und ein schauriger Gespenstertango als Eröffnungstanz lassen schon Unheimliches erahnen. |