FKK im Advent 2023

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Säugling in Stall bei Fehrbellin gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln

Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen

Fehrbellin, Bethlehem, Judäa | In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem anonymen Informanten zu einem Stall bei Fehrbellin gerufen, in dem angeblich eine junge Familie haust. Bei Ankunft fanden die Polizeibeamten und Mitarbeiter des Jugendamtes einen Säugling und die erst 14-jährigen Mutter, mutmaßlich eine gewissen Maria H. aus Nazareth. Der erst wenige Stunden alte Säuglich war in Stoffstreifen gewickelt und in einer Futterkrippe abgelegt.
Bei der Festnahme von Mutter und Kind widersetzte sich ein Mann den polizeilichen Maßnahmen. Dieser Mann wurde später als Joseph H. aus Nazareth identifiziert.

Festgenommen wurden auch drei ältere Herren, die sich als weise Männer eines östlichen Landes ausgaben. Sowohl die Polizei wie auch die Ausländerbehörde sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Den drei älteren Männern mit Migrationshintergrund erwartet nun ein Ermittlungsverfahren. Vorgeworfen wird ihnen Verstoß gegen das Ausländerrecht, Besitz von Gold unbekannter Herkunft sowie Besitz von vermutlich verbotenen Rauschmitteln. Ihre Aussagen widersprechen sich zudem. Sie behaupteten, Gott habe ihnen angetragen, außer Gold auch Myrrhe und Weihrauch als Verlegenheitsgeschenke an Weihnachten zu bringen. Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.

Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint zweifelhaft. Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Jugendamtes OPR mit: »Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen.«
Maria H. befindet sich jetzt in der Jugendpsychiatrie eines Krankenhauses im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Weil sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott, wird ihr geistiger Zustand derzeit auf Zurechnungsfähigkeit untersucht.

Ebenfalls in psychiatrischer Beobachtung befinden sich weitere Männer, die am vermeindlichen Tatort angetroffen wurden und als Komplizen gelten. Sie behaupten übereinstimmend, dass sie Hirten seien und ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln auf dem Rücken(!) ihnen befohlen hätte, den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung wörtlich: »Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede vollbekiffter Junkies, die ich je gehört habe.«

Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, bezweifelt die leitende Staatsanwaltschaft in Neuruppin eine schnelle Klärung der Sachverhalte. Laut Aktenlage ergebe sich ein unklares und sagenhaftes Bild dieses Falls. Zudem wird dieser Tathergang seit Jahrhunderten immer im Dezember vielerorts bei öffentlich Veranstaltungen nachgestellt. Es kann nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob es sich um einen rechtlich relevanten Tathergang oder eine Nachstellung handele, deren Laiendarsteller sich zu sehr mit ihrer Rolle identifizierten.
»In dubio pro reo« - Im Zweifel für den (die) Angeklagten!
 

(frei nach unbekanntem Verfasser aus dem Internet, neu verfasst by toberg)

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